Landwirtschaftliche Versicherung: Sicherheit an vorderster Front mit Kompetenz und Wissen
Heutzutage ist die Versicherung von landwirtschaftlichen Betrieben ein Instrument zur Beseitigung der negativen Auswirkungen von Risiken auf die wirtschaftlichen Ergebnisse von Unternehmen, die sich auf die landwirtschaftliche Primärproduktion konzentrieren. Vor allem in den letzten Jahren sind die Preise für Energie, Düngemittel, Saatgut und Futtermittel gestiegen. Ein weiterer Bereich, in dem die Landwirte regelmäßig mit Veränderungen konfrontiert sind, sind die ständigen Gesetzesänderungen auf nationaler und europäischer Ebene. Im Zusammenhang mit dem europäischen Green Deal werden sich weiterhin Veränderungen ergeben, die erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben werden. Dazu gehören die Begrenzung der Größe von Monokulturen, die Begrenzung des Einsatzes von Chemikalien und Düngemitteln oder Änderungen im Tierschutz.
Die Versicherung des wirtschaftlichen Risikos bietet also zumindest teilweise Sicherheit. Für ein umfassendes und wirksames Versicherungsprogramm ist jedoch das Fachwissen des Maklers erforderlich, und zwar nicht nur in Bezug auf die Versicherungsbedingungen, sondern auch in Bezug auf die Rechtsnormen und Gesetze, und nicht zuletzt sind auch Kenntnisse des landwirtschaftlichen Umfelds und Kontexts erforderlich.
Sachversicherung
Die Sachversicherung ist eine der grundlegenden Versicherungsarten, die die meisten Unternehmen abschließen, aber die Versicherung von landwirtschaftlichen Betrieben weist verschiedene Besonderheiten auf, die aus der Sicht eines qualifizierten Maklers berücksichtigt werden müssen. Ein häufiges Streitthema ist die Viehversicherung, insbesondere die Versicherung von Heu und Stroh im Freien und in geschlossenen Gebäuden. Viele Versicherer halten dieses Risiko für nicht versicherbar, und wenn sie es bereits für versicherbar halten, vermitteln sie eine Versicherung in Höhe der Entschädigungsgrenze, wobei ein ausgefüllter Fragebogen zur technischen Ausstattung des Gebäudes, zur Sicherheit und zur Überwachung der Lagertemperaturen vorgelegt werden muss.
Ein weiterer kritischer Bereich ist die Versicherung von stationären Maschinen, insbesondere von Biogasanlagen, die derzeit als nicht versicherbare Technologien angesehen werden können. Der Betrieb dieser Technologien ist für die Unternehmen eine existenzielle Notwendigkeit, nicht nur im Hinblick auf die geplanten Gewinne, sondern auch im Hinblick auf das Risiko von behördlichen Bußgeldern bei Nichtlieferung von Strom. Der kontinuierliche und technologisch anspruchsvolle Betrieb dieser Anlagen birgt jedoch für die Unternehmen ein hohes Risiko von Versicherungsschäden im Bereich der Katastrophengefahren wie Explosion, Feuer oder Sturm sowie im Bereich der Maschinenrisiken. Hand in Hand mit dem Eintritt eines Sachversicherungsfalls geht immer auch das Risiko eines Betriebsunterbrechungsschadens. Damit die Betriebsunterbrechungsversicherung richtig funktioniert, ist es jedoch besonders wichtig, die richtige Versicherungssumme festzulegen, wobei wir unseren Kunden gerne behilflich sind.
Angesichts der Weite der landwirtschaftlichen Zentren und der Anhäufung von Vermögenswerten an einem Versicherungsort ist die Notwendigkeit, Risikoprüfungen durchzuführen, ein integraler Bestandteil der professionellen Betreuung durch den Makler. Der Grund dafür ist, die Versicherungssummen zu prüfen und die Risiken zu definieren, denen die Kunden ausgesetzt sein können. Ein Teil unserer Arbeit besteht darin, diese Risiken mit unseren Kunden zu erörtern, mögliche Lösungen zur Beseitigung der Risiken zu empfehlen und Wege zu finden, sie im Versicherungsvertrag zu verhandeln.
Maschinenversicherung
Ein eigenes Kapitel ist die Versicherung von mobilen und stationären Maschinen. Obwohl der Boden das grundlegende Produktionsmittel für landwirtschaftliche Unternehmer ist, ist es heute unmöglich, ohne das Vorhandensein und die Funktionsfähigkeit von Maschinen effektiv zu wirtschaften. Hohe Anforderungen an die Leistung, den Verbrauch und die Zuverlässigkeit der Maschinen bergen auch das Risiko von Schäden. Der steigende Preis von Maschinen und die Kosten für Reparaturen führen eindeutig dazu, dass eine Versicherung notwendig ist.
Die erste Voraussetzung für ein gut funktionierender Versicherungsvertrag ist die korrekte Festlegung der Versicherungssumme. Die Maschinenversicherung wird immer für den so genannten Neupreis der Maschine abgeschlossen. Die Erläuterung des Begriffs Neupreis und die Darstellung des Schadenabwicklungsprozesses im Falle einer falsch festgesetzten Versicherungssumme gehört zu den beruflichen Grundvoraussetzungen eines Maklers. Zum Fachwissen des Maklers gehört die Orientierung im Allrisk-Versicherungssystem und die Notwendigkeit, Erweiterungsklauseln auszuhandeln, die durch ihr Vorhandensein oder Fehlen im Versicherungsvertrag oft eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Versicherungsleistung spielen. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Maklers ist das Fachwissen der Liquidatoren, die die Kunden von A bis Z durch den Liquidationsprozess begleiten.
Ernteversicherung
Die Ernteversicherung ist ein weit verbreitetes Produkt. Ein wichtiger Grund für den Abschluss einer solchen Versicherung sind die unvorhersehbaren Auswirkungen des Wetters und des Klimawandels, die sich negativ auf die Landwirtschaft auswirken. Die am häufigsten auftretenden Schäden sind auf Hagel und Feuer vor oder während der Ernte zurückzuführen. Doch nicht nur die Schäden während der Erntezeit beeinträchtigen den Ertrag der versicherten Kulturen. Die Landwirte können auch unter trockenen oder frostigen Wintern, hartnäckigen Wühlmäusen oder Stürmen mit Temperaturschwankungen leiden.
Für die Versicherung von Obstbaumschulen und die Obstversicherung gelten besondere Risiken. Für Unternehmen, die im Obstanbau tätig sind, ist neben einer Hagelversicherung insbesondere eine Versicherung gegen das Risiko von Spätfrösten wichtig. Diese Ursache kann für ein positives oder negatives Ergebnis zu Beginn der Vegetationsperiode ausschlaggebend sein. Viele denken bei diesem Risiko nur an den klassischen Apfel- und Weinanbau, aber auch Kulturen wie Heidelbeeren und Erdbeeren können versichert werden.
Der derzeitige Versicherungsmarkt reagiert recht schnell auf die Entwicklungen im Agrarsektor. Dies spiegelt sich zum Beispiel in der Möglichkeit wider, das lange Zeit nicht versicherbare Risiko der Dürre zu versichern. Obwohl diese Option nicht von allen Versicherern angeboten wird, ist die Möglichkeit, sie zumindest mit einigen Versicherern zu vereinbaren, eine Verbesserung. Eine Neuheit der letzten Jahre ist die Möglichkeit der Unterkunftsversicherung, die eine Antwort auf die immer häufigeren unvorhersehbaren Wetterschwankungen ist, bei denen es für unsere Kunden sehr schwierig ist, geeignete agrartechnische Verfahren zu wählen. Missernten und schwierige oder unmögliche Ernten sind keine Ausnahme. Dank dieser Versicherung können wir den Kunden jedoch für die daraus resultierenden Ertragsminderungen entschädigen.
Die Anwesenheit eines Vermittlers oder eines fachlich qualifizierten Schadensabwicklers, der den Kunden bei den Verhandlungen mit der Versicherungsgesellschaft vertritt, ist für uns selbstverständlich. Seine Kenntnisse der agronomischen Terminologie, der Auswirkungen von Krankheiten auf die Ernte und sein Fachwissen sind sehr wichtige Faktoren bei der Ermittlung und Abwicklung des Schadens an der versicherten Ernte.
Tierversicherung
Die Viehversicherung ist eines der weiteren Elemente, die das umfassende Versicherungsprogramm für Landwirte vervollständigen. Die Viehwirtschaft ist von vielen Gefahren betroffen, von denen zumindest einige kommerziell versichert werden können. Dabei handelt es sich vor allem um Seuchenrisiken (nach dem Veterinärrecht), Massenerkrankungen, Unterbrechung der Stromversorgung, Naturereignisse, Überhitzung des Organismus (insbesondere bei Geflügel) und individuelle Schäden bei Tieren (Geburtsschäden, Verletzungen, akute Erkrankungen). Die wirklichen Risiken für die Produktionsbetriebe in der Tschechischen Republik sind Salmonellen in der Geflügelzucht, die Geflügelpest, die Afrikanische Schweinepest und andere Massenkrankheiten.
Um einen funktionierenden Versicherungsvertrag zu erstellen, sind einige wesentliche Regeln zu beachten. Dabei geht es vor allem um die Festlegung der Versicherungsbeträge für die einzelnen Wachstumskategorien, die Festlegung der Anzahl der Tiere und die Identifizierung der Tiere im Falle von Ansprüchen aus einzelnen Versicherungsfällen. Ein Fehler bei einigen dieser Parameter führt zu einer Unterversicherung sowohl für den Kunden als auch für den Makler.
Die Ernte- und Viehversicherung in der Tschechischen Republik ist eine mit Zuschüssen geförderte Versicherung für Unternehmen, die die Grundvoraussetzungen erfüllen. Die Rechtfertigung für den Abschluss einer solchen Versicherung liegt jedoch nicht in der Gewährung von Subventionen für landwirtschaftliche Versicherungen, sondern im tatsächlichen Risiko. In der Praxis treffen wir derzeit häufig auf die Vorgehensweise großer landwirtschaftlicher Betriebe, die eine landwirtschaftliche Versicherung abschließen, obwohl sie wissen, dass sie keinen Anspruch auf staatliche Zuschüsse haben. Hier kommt das Fachwissen des Vermittlers ins Spiel. Gemeinsam mit dem Kunden gestaltet er den Versicherungsvertrag so, dass er den Anforderungen des Kunden hinsichtlich des bestmöglichen Umfangs unter optimaler Festlegung von Selbstbehalten und Selbstbeteiligungen bei gleichzeitig angemessenen Prämien entsprechend den versicherten Gefahren entspricht. Das Fachwissen, das erforderlich ist, um ein praktikables landwirtschaftliches Versicherungsprogramm zu erstellen, ist ein wesentlicher Parameter für eine starke Partnerschaft zwischen Makler, Kunde und Versicherer.
Unsere Erfahrung und unser Fachwissen auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Versicherungen garantieren einen professionellen Ansatz und einen zuverlässigen Unternehmensschutz. Wenn Sie eine umfassende Lösung zur Versicherung Ihres landwirtschaftlichen Betriebs suchen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren - wir helfen Ihnen gerne dabei, die Sicherheit Ihres Vermögens zu gewährleisten.